Judith
Ziegenthaler
Ich möchte die Liebe in all ihrer Vielfalt feiern. Zwei Bräute, zwei Bräutigams, Braut und Bräutigam – die Verschiedenheit der Paare, die ich fotografiere, soll und darf sich in den Bildern zeigen. Und ich liebe es, wenn Paare ihr eigenes Ding machen: den Mut haben, Traditionen zu hinterfragen, neu zu füllen oder loszulassen und ihr Fest nach eigenen Regeln zu feiern.
Hochzeiten haben eine ganz eigene Ästhetik. Dabei geht es nicht um Perfektion, Hochglanz oder Trends. Ich suche die kleinen Gesten und die Momente dazwischen, die man in der Fülle dieses Tages so schnell vergisst. Am Ende sollen es Bilder sein, die Euren Tag wieder und wieder erzählen – und die Ihr Euren Enkeln zeigen könnt, während Ihr Euch an den runzligen Händen haltet.
Reportage
Eine Reportage heißt: Ich bin da, vom Anziehen bis spät in den Abend, und dokumentiere, was passiert. Ich stelle nichts nach und ordne niemanden an. Meine Arbeit beruht auf der Beobachtung des Moments, der vorhandenen Lichtsituation und der Komposition – im besten Fall auf allen drei gleichzeitig. Ich arbeite ohne Blitz und ohne Hilfsmittel.
Am wichtigsten ist mir, dass die Bilder ein echtes Gefühl vermitteln. Nur so berührt ein Foto, und nur so behält es über Jahre seine Bedeutung. Die Rede, die niemand zu Ende bringt. Der Vater, der sich kurz abwendet. Die Freundin, die als Erste weint. Das sind die Bilder, nach denen später gesucht wird.
schedule
Vom Anziehen bis in den Abend, acht bis zwölf Stunden
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Ohne Blitz, ohne Posing, ohne Nachstellen
Elopement
Nicht jede Hochzeit braucht achtzig Gäste und einen Ablaufplan. Manche Paare heiraten zu zweit, manche mit einer Handvoll Menschen, manche an einem Ort, der mit Hochzeit erst einmal nichts zu tun hat. Im Englischen heißt das Elopement – ursprünglich das heimliche Durchbrennen, heute schlicht: heiraten ohne großes Fest.
Für die Fotografie ist das oft die schönste Variante, weil nichts abgearbeitet werden muss. Es gibt keinen Zeitplan, der drückt, und keine Erwartungen von außen. Man kann sich Zeit lassen, laufen, stehenbleiben, noch einmal zurückgehen. Und weil so wenige Menschen dabei sind, sind die Bilder am Ende dichter dran.
schedule
Zwei bis vier Stunden
person
Zu zweit oder im ganz kleinen Kreis
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Ohne festen Ablauf
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Auch weiter weg, an dem Ort, den Ihr Euch ausgesucht habt
Absprung Kontakt
Erklärung Arbeitsweise
Vorbereitung
Vor jedem Termin sprechen wir – am Telefon oder per Mail – über das, was Ihr Euch wünscht. Wenn Ihr mögt, berate ich Euch bei der Wahl der Kleidung und des Ortes.
Auswahl und Lieferung
Ihr bekommt eine Vorauswahl in einer passwortgeschützten Onlinegalerie und sucht dort Eure Bilder aus. Nach der Bearbeitung stehen sie zum Download bereit, Abzüge gibt es auf Wunsch.
Vertraulichkeit
Was ich bei Euch sehe, bleibt bei mir. Daten und private Informationen gebe ich zu keiner Zeit weiter. Bilder veröffentliche ich nur mit Eurer ausdrücklichen Erlaubnis.
Wo ich arbeite
Ich lebe in Dresden und komme gern nach Leipzig, Berlin oder weiter durch Deutschland. Innerhalb von Dresden berechne ich keine Anfahrt, darüber hinaus kommen ab zehn Kilometern 40 Cent pro Kilometer dazu.